UNIFY Team UNIFY Team
Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
01.11.2025 bis 29.02.2028

UNIFY

UNIFY untersucht und fördert die psychische Gesundheit von Studierenden an drei Hochschulstandorten mittels eines Mixed-Methods-Ansatzes, um evidenzbasierte, skalierbare Maßnahmen und einen nachhaltigen Kulturwandel in Hochschulen zu etablieren.

UNIFY

Kooperation

Teilprojekte und Partner*innen

01 Hochschulstrukturen im Fokus: Analyse, Transfer und Implementierung gesund-heitsförderlicher Hochschulkultur

UNIFY-HoF koordiniert das Verbundprojekt UNIFY und verantwortet die Analyse struktureller Rahmenbedingungen an Hochschulen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Hochschulkultur und -organisation die psychische Gesundheit von Studierenden beeinflussen. Dafür werden Dokumente, Leitbilder und Prozesse der beteiligten Hochschulen systematisch ausgewertet und Diskrepanzen zwischen offiziell kommunizierten Angeboten und der gelebten Praxis aufgedeckt. Ergänzend werden bestehende Datensätze zur psychischen Gesundheit harmonisiert und vulnerable Studierendengruppen identifiziert. Die Ergebnisse fließen in ein übertragbares Rahmenkonzept für eine gesundheitsförderliche Hochschulkultur (GHK) ein. UNIFY-HoF steuert außerdem den Wissenstransfer in die Hochschulpraxis – über Co-Creation-Workshops, ein Advisory Board und den kontinuierlichen Austausch mit Hochschulleitungen, Studierendenvertretungen und weiteren Stakeholdern. Ziel ist es, langfristig handlungsleitende Strukturen zu schaffen, die über die beteiligten Standorte hinaus wirken.

Projektleitung

Professor Dr. Peer Pasternack
peer.pasternack@hof.uni-halle.de

Projektmitarbeitende

  • Dr. Justus Henke
    justus.henke@hof.uni-halle.de
  • Christiane Maue
    christiane.maue@hof.uni-halle.de

Kooperierende Institutionen

02 Psychische Gesundheit im Blick: Datenbasierte und digitale Unterstützung im Hochschulkontext

UNIFY-Leipzig verantwortet im Verbundprojekt UNIFY die umfassende Datenerhebung und -auswertung zur psychischen Gesundheit von Studierenden. Aufbauend auf dem bestehenden Längsschnittforschungsprojekt „enhance“ werden quantitative Befragungen auf weitere Hochschulstandorte ausgeweitet und sowohl Studierende als auch Lehrende einbezogen. Ziel ist ein differenziertes Bild individueller Belastungsfaktoren und Resilienzmechanismen, insbesondere bei vulnerablen Gruppen. Parallel dazu soll eine digitale Plattform Hochschulen ein leistungsstarkes Monitoring-Tool für datenbasierte Entscheidungen bieten – von der Risikofrüherkennung bis zur strategischen Angebotsplanung. Das bestehende Online-Angebot „enhance“ wird gezielt weiterentwickelt und um zielgruppenspezifische Inhalte ergänzt, sodass es als niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Studierende mit psychischen Beschwerden verstetigt werden kann. 

Projektleitung

Professorin Dr. Christine Rummel-Kluge
christine.rummel-kluge@medizin.uni-leipzig.de

Projektmitarbeitende

  • Dr. Elisabeth Kohls
    elisabeth.kohls@medizin.uni-leipzig.de
  • Philipp Laue
    philipp.laue@medizin.uni-leipzig.de
  • Juliane Hug
    juliane.hug@medizin.uni-leipzig.de

Kooperierende Institutionen

03 Psychische Gesundheit gestalten: Gesundheitsförderliche Hochschulkultur an Hochschulen

UNIFY-Jena verantwortet die Maßnahmenentwicklung und -implementierung für eine gesundheitsförderliche Hochschulkultur. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Daten- und Strukturanalysen werden zielgruppenspezifische Interventionen evidenzbasiert entwickelt und unter realen Bedingungen pilotiert. Dazu zählen unter anderem Mentoring-Programme, flexible Fristenregelungen für Studierende mit Care-Verpflichtungen oder gesundheitlichen Einschränkungen sowie die Weiterentwicklung des Online-Angebots „REALISE“ zu einem barrierefreien, hochschulübergreifenden Beratungsangebot. Ein eigens entwickeltes Schulungskonzept sensibilisiert Lehrende und Hochschulakteure für psychische Belastungen und vermittelt praxisnahe Handlungsoptionen. Die Maßnahmen werden iterativ evaluiert und in einem wissenschaftlich fundierten Best-Practice-Katalog gebündelt, der auf andere Hochschulen übertragbar ist. Ergänzend trägt die erfolgreiche Podcast-Reihe „Kopfkompass“ zur breiten Vermittlung der Projektergebnisse bei.

Projektleitung

Dr. Fabian Rottstädt
fabian.rottstaedt@uni-jena.de

Projektmitarbeitende

  • Pauline Endler
    pauline.endler@uni-jena.de

Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Weiterführende Projektinformation

Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Website

Projekte

Weitere MINDS Projekte

  • Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

    StaR_MHI

    StaR_MHI ist ein dreigliedriges Verbundprojekt aus dem Expert*inennetzwerk des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG), der Universitätsmedizin Halle, dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), des Deutschen Jugendinstituts e. V., des Klinikums der LMU München, der Charité Universitätsmedizin Berlin, des Universitätsklinikums Jena, dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, dem Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, dem Institut für Psychologie sowie dem studentischen Gesundheitsmanagement der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und verfolgt das Ziel, Prädiktoren der psychischen Gesundheit Studierender zu identifizieren, hochfrequent längsschnittlich zu validieren und geeignete Interventionsplattformen der interdisziplinären Unterstützung und Begleitung zu adaptieren und weiterzuentwickeln.

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  • Universität Duisburg-Essen

    PsychKOMPASS

    PsychKOMPASS analysiert bundesweit die psychosozialen Beratungsangebote für Studierende, identifiziert Bedarfe und Barrieren und entwickelt darauf aufbauend evidenzbasierte, praxisnahe Empfehlungen zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Angebote an Hochschulen und Studierendenwerken.

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  • Universität Bremen

    CAMPUS

    Das aus dem Projekt resultierende CAMPUS-Framework umfasst Handlungsempfehlungen für Hochschulen, die aus der systematischen Erforschung von Risiko- und Resilienzfaktoren auf der individuellen Ebene als auch der strukturellen hochschulischen Kontextebene basieren.

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  • Otto-Guericke-Universität Magdeburg

    HoPsy

    HoPsy erschließt analytische Potenziale an der interdisziplinären Schnittstelle von Hochschulforschung und Gesundheitswissenschaft und stärkt durch eine differenziertere Befundlage zum gleichzeitigen Einfluss individueller und institutioneller Determinanten die Möglichkeit evidenzbasierter Steuerung durch die Hochschulen zur gesundheitssensiblen Weiterentwicklung von Hochschulstrukturen.

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  • Universität Kassel

    GesundStudiPro

    Bevölkerungsrepräsentative Analysen zur Gesundheit bei Studierenden im Vergleich zu gleichaltrigen Nicht-Studierenden.

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  • Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

    StuPsy

    Das Projekt erforscht die Entwicklung, Determinanten und Effekte psychischer Gesundheit über den Studien- und Promotionsverlauf.

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  • Technische Universität Braunschweig Das Bild stellt das Logo des Projekts ist mit dem Schriftzug "Gesund und erfolgreich studieren" dar. Links daneben ist ein offenes Buch mit einer kreisförmien Darstellung in orange und grün abgebildet.

    GesA Stud

    GesA Stud entwickelt und evaluiert niedrigschwellige, personalisierte Maßnahmen zur Förderung der Studierendengesundheit und zur nachhaltigen Steigerung des Studienerfolgs.

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Aktuelles

Updates aus den MINDS Projekten

  • MINDS

    Mental gesund studieren - Wissenschaftliches Begleitprojekt MINDS erfolgreich gestartet

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  • MINDS

    Test-Post

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